Definition Guggenmusik - Firedrum´s

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Wie definiert sich eine Guggenmusik?


Guggenmusik ist eine kunterbunte, vielfältige und lautstarke Interpretation des fasnächtlichen Brauchtums der Vertreibung der Wintergeister.

Die ersten Formationen, welche mit unkonventioneller Instrumentierung schön schräg musizierend und bunt kostümiert als Guggenmusik unterwegs waren, haben ihren Ursprung in Basel und Luzern in der Schweiz und lassen sich bis in die 1930er-Jahre zurückdatieren.

Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte hat sich die Guggenmusik stets weiterentwickelt.
Da es kein fest definiertes regelwerk für Guggenmusik gibt, haben sich Kostüme, Instrumentierung, sowie Art und Qualität und auch die Größe der besetzung der einzelnen Musiker in die verschiedensten Richtungen entwickelt.

Da gibt es Gruppen, welche traditionelles Liedgut bewusst schaurig-schön-schunkelig-schräg wiedergeben, während sich andere möglichst perfekt intonierten, mehrstimmigen Arrangements verschrieben haben.

Selbiges lässt sich auch zur Kostümierung sagen.
Von aufwändigen und bis ins Detail durchgezogenen und perfekten umgesetzten Mottos, bis hin zu kunterbunten und individueller Scharivari verkleidung findet sich alles innerhalb dieses breiten und phantasievollen Spektrums der Möglichkeiten.

Wenn sich mehrere Guggenmusiker zum gemeinsamen aufspielen treffen, spricht man von einem MONSTERKONZERT.

Meist trägt dabei jede Gruppe ihre Stücke einzeln vor, ehe das ganze Spektakel in einigen gemeinsam gespielten Liedern seinen lautstarken Höhepunkt findet.

Und solch ein MONSTERKONZERT bietet einen spannenden Querschnitt durch die vielfältige Welt der Guggenmusik.
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